Archiv der Kategorie: Fragetechnik

Die Fragetechnik des Sokrates: Die Mäeutik

Die Mäeutik gilt als eine der ältesten Fragesysteme überhaupt. Der Begriff Mäuetik kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „Hebammenkunst“. Sokrates setzte die Mäeutik dazu ein, anderen seine philosophischen Ansischten auf besonders eindrucksvolle Art und Weise nahe zu bringen. Ähnlich wie die Hebamme half Sokrates, so seine Worte, bei der Geburt der Gedanken.

Weitere Infos bei Wikipedia, bei Philex und bei „Wer weiss was

Vorsicht! So entschärfen Sie die Frage-Falle Nr. 1

Der folgende Beitrag stammt von Günther P. Mairoth. Ich danke für seine Erlaubnis, diesen Artikel hier zu veröffentlichen.

Vorsicht! So entschärfen Sie die Frage-Falle Nr. 1
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Wie Sie Ihre Werbebriefe, Landeseiten, E-Mailings und Mailings noch
erfolgreicher machen!

Sehr geehrter Herr Lingg,

mit geschickten Fragen steuern Sie Ihren Leser. Sie nutzen gezielte
Fragen, um den Leser ans Ziel zu bringen: zum Ja. Doch fragen Sie mit
falscher Technik, treten Sie auf die Response-Bremse. Und Sie landen
in der Frage-Falle Nr. 1.

Am besten stellen Sie zuerst eine Frage, die Ihr Leser sofort mit Ja
beantwortet. Lassen Sie jede Frage nicht allein stehen, sondern
beantworten Sie diese sofort. So binden Sie Ihre Zielperson in Ihren
roten Faden ein. Der Leser folgt Ihren Gedankengängen.

Oder legen Sie mit Fragen Ihre Köder aus. Besonders in Ihren
Headlines erreichen Sie so durchschlagende Wirkung. Sie fragen wie
„Was für eine Farbe hat der Löwenzahn?“. Schon motivieren Sie Ihren
Leser.

Mit einer Fragetechnik tappen Sie in die Falle. Diese Technik wenden
Sie im persönlichen Gespräch an. Oder in der Rede. Verkäufer wissen
sofort, was ich meine: die rhetorische Frage. Was im persönlichen
Kontakt funktioniert, schadet in Ihren Mailings und E-Mailings.

Fragen wie „Meinen Sie nicht, …“ oder „Kennen Sie nicht, …“
dramatisieren das „nicht“. Das wirkt wie ein „Nein!“ und wie ein
Response-Killer.

> Hände weg von der rhetorischen Frage in Werbebriefen, in Mailings
und E-Mailings.

> Verwandeln Sie diese rhetorischen Fragen in direkte Fragen.
Statt „Sehen Sie nicht, dass Sie in 12 Jahren zu wenig Rente
bekommen?“ besser „Möchten Sie in 12 Jahren Rente satt ausbezahlt
bekommen?“

Schon lösen Sie die Bremse und tappen nicht in die Fragefalle Nr. 1.

Am besten, Sie testen!

Wollen Sie mit starken Fragen noch mehr Rücklauf erzielen?
Klicken Sie hier: http://www.mairoth.com/Ja.html

Auf Wiedersehen, -hören, -lesen
herzlichst aus Nuernberg

Guenther P. Mairoth

Mehr Infos:
http://www.mailtipp.de
http://www.mairoth.de
http://www.mairoth.com

mairoth>
Karolinenstr. 27
D-90402 Nuernberg
fon 0911 / 83 18 00
fax 0911 / 83 23 93

Fragewerkzeuge von Dr. Marilee Adams

Können Sie Englisch? Fein, dann gleich folgende Seite im Internet in Ihren Browser laden und sich die „Questioning Tools“ vom The Institute for Inquiring Leadership abholen.
Sie finden dort:

  • Questioning Assumptions (127 KB PDF)
    Avoid making mistakes based on false or incomplete information.
  • Empowering Your Observer Self (109 KB PDF)
    The observer part of ourselves helps us look at our own thoughts, feelings, and actions more objectively.
  • Internal & Interpersonal Questions (202 KB PDF)
    Increase the quantity and quality of questions you intentionally ask yourself, “Self-Qs”.

Update: 4. Februar 2012

Aufgrund des Redesign der Internetseite von Marilee Adams und ihrem Institut sind die obigen Links nicht mehr gültig. Einige spannende Artikel sind unter den Ressourcen zu finden.

Die richtige Frage ist wichtiger als die Antwort…

Raten Sie mal: Was ist an den folgenden Fragen falsch?
Wenn Ärzte fragen: Was macht die Menschen krank?
Wenn Manager fragen: Was könen wir tun, damit die Organisation wirksamer arbeitet?
Wissen Sie es? Nun, beide Gruppen unterliegen einem über 2000 Jahre alten Trugschluss des griechischen Philosophen Aristoteles. Er formulierte die Grundlagen der Logik, welche wir heute als „selbstverständlich“ ansehen und jederzeit anwenden. Zur Zeit, als sich Aristoteles diese Prinzipien ausdachte, waren sie jedoch alles andere als selbstverständlich. Doch Aristoteles, obwohl ein hervorragender Denker, unterlief bei seiner Argumentation ein bedeutsamer Fehler. Aristoteles glaubte, dass sich nichts bewegt, wenn es nicht von
jemandem angestossen wird

Wenn Sie weiterlesen wollen, dann laden Sie sich den Artikel von David und Sarah Kerridge, „Der Trugschluss von Aristoteles oder das eigenartige Ereignis vom Hund in der Nacht“ von der Homepage des Deming Institutes in der Schweiz auf Ihren Rechner.